Der Laser in der Endodontie

Die klassischen Verfahren der Wurzelkanalaufbereitung haben ihre Grenzen. Da sich der Verlauf des Wurzelkanals bei jedem Patienten – bei jedem Zahn absolut individuell darstellt, ist eine medizinisch gesehen vollständige Behandlung nicht immer möglich.

Obwohl die vielfach gekrümmten und verästelten Wurzelkanäle heutzutage mit feinsten Werkzeugen aus Speziallegierungen aufbereitet werden, kann bei bestimmten Kanalverläufen infiziertes Weichgewebe oder Kanalwanddentin zurückbleiben und zu erneuten Entzündungen führen. Hier kann die Lasertherapie Abhilfe schaffen, bei der die filigranen Wurzelkanäle mittels eines Nd:YAG-Lasers behandelt werden.

Unsere Zahnwurzeln verankern die Zähne fest im Kiefer. Defekte und Entzündungen in diesem Bereich gehen nicht nur mit Schmerzen einher, sondern führen langfristig auch zu einer Lockerung und zum Absterben der Zahnsubstanz. Doch eine erkrankte Wurzel bedeutet nicht das Ende eines Zahns. Neue Entwicklungen in der Zahnmedizin wie Dentalmikroskop und Laser ermöglichen es, selbst feinste Wurzelkanäle zu desinfizieren, zu versiegeln und dadurch zu erhalten. Auf diese Weise lässt sich inzwischen in 90 bis 95 Prozent der Fälle auch nach zehn Jahren ein Verlust des behandelten Zahns vermeiden.
Nerven und Blutgefäße laufen in der sogenannten Zahnpulpa zusammen, die sich in sehr feinen Verzweigungen, den sogenannten Wurzelkanälen, in die Zahnwurzel fortsetzt. Daher erfordern Wurzelbehandlungen ein sehr präzises Vorgehen, um alle Hohlräume zu erreichen und auch langfristig gute Ergebnisse zu erzielen. Die Praxisklinik Dr. Sieper & Partner, arbeitet mit einem 8-Stufen-Konzept. Hierbei erfolgt im ersten Schritt die Betäubung. Je nach Ausmaß und Angstempfinden des Patienten stellt auch ein Dämmerschlaf eine Alternative dar. Um die Zugänge zu den Wurzelkanälen zu identifizieren und feine Arbeiten zu ermöglichen, arbeitet die Spezialistin bei Wurzelbehandlungen mit einem Dentalmikroskop. Mit bis zu 30-facher Vergrößerung erkennt sie so selbst feinste Strukturen. Ein sogenannter Kofferdam isoliert den Behandlungsbereich und verhindert, dass Bakterien oder Speichel in den Zahn gelangen. Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, messen wir die Länge der betroffenen Wurzelkanäle mithilfe der Endometrie. Mit diesem elektrischen Verfahren lassen sich die Daten viel schneller erfassen als mit einer Röntgenaufnahme. Zudem nimmt die Strahlenbelastung für die Patienten deutlich ab.
Im Anschluss an die Vorbereitung erfolgt die Hightech-Wurzelkanalaufbereitung. Mittels flexibler Titanfeilen reinigen wir die Wurzelkanäle. Im nächsten Schritt kommen Ultraschall und Laser zum Einsatz. Ultraschallinstrumente tragen feine Strukturen im Mikrometerbereich ab. Durch die bis zur Wurzelspitze reichende Lasersonde erfolgt danach eine Sterilisation, mit der sich auch die restlichen verbliebenen Bakterien entfernen lassen. Damit der Zahn nach der Wurzelbehandlung stabil und gesund bleibt, füllen Zahnärzte die behandelten Kanäle und versiegeln die Oberfläche. Dabei gewährleisten Vollkeramikfüllungen besonders natürliche Optik und lange Haltbarkeit. Mithilfe digitaler Röntgenkontrolle lässt sich am Ende prüfen, ob der Eingriff den gewünschten Erfolg gebracht hat.Jede Wurzelbehandlung erfordert eine komplette Sterilisation der feinen Kanäle und eine umfassende Entfernung des entzündeten Nervengewebess. Denn das Immunsystem ist nicht in der Lage, den Bakterien selbstständig entgegenzuwirken. Nach einer gründlichen Behandlung lassen sich ehemals beschädigte Zähne bei guter Pflege ein Leben lang erhalten.

endodontie1-240x360Die klassischen Verfahren der Wurzelkanalaufbereitung haben ihre Grenzen. Da sich der Verlauf des Wurzelkanals bei jedem Patienten – bei jedem Zahn absolut individuell darstellt, ist eine medizinisch gesehen vollständige Behandlung nicht immer möglich. Obwohl die vielfach gekrümmten und verästelten Wurzelkanäle heutzutage mit feinsten Werkzeugen aus Speziallegierungen aufbereitet werden, kann bei bestimmten Kanalverläufen infiziertes Weichgewebe oder Kanalwanddentin zurückbleiben und zu erneuten Entzündungen führen. Hier kann die Lasertherapie Abhilfe schaffen, bei der die filigranen Wurzelkanäle mittels eines Nd:YAG-Lasers behandelt werden.

Demonstration einer Wurzelbehandlung mit einem Nd:YAG-Laser. Das Licht dringt auch in die filigransten Verzweigungen der Zahnwurzelkanäle. Dies ist in vielen Fällen auch mit modernster Feinmechanik nicht möglich.

1

Schmerzfreiheit

  • Sanfte Betäubung
  • komplette Schmerzausschaltung
  • Dämmerschlaf möglich
5

High tech Wurzelkanalaufbereitung

  • Sicherheit vor Bruchgefahr
  • angenehm kurze Behandlungsdauer
  • Höchste Präzision
2

Dental Mikroskop

  • 30 - fache Vergrößerung
  • Präzises Arbeiten
  • Feinste Anatomie sichtbar
6

Ultraschall + Laser

  • Wurzelkanaldesinfektion mit Ultraschall
  • Hohe Einwirkung des Desinfektionsmittels
  • Maximale Keimabtötung durch Laser
3

Kofferdamm

  • Isolierung des Behandlungsbereiches
  • Speichelfrei
  • Bakterienfrei
7

Versiegelung

  • Keimfreie Wurzelfüllung
  • hoch ästhetische Restauration
  • CAD / CAM Vollkeramik
4

Endometrie

  • exakte Bestimmung der Wurzellänge
  • Keine zusätzliche Röntgenbestrahlung
  • Parktronic System für Wurzelkanäle
8

Digitale Röntgenkontrolle

  • Minimale Strahlendosis 0,10 %
  • Röntgen am Behandlungsstuhl
  • Maximale Erfolgssicherheit

In den allermeisten Fällen nicht. Es reicht eine örtliche Anästhesie, evtl. bei sehr ängstlichen Patienten ein zusätzliches Sedativum zur Entspannung.

In den überwiegenden Fällen kann Zahnverlust durch eine Wurzelbehandlung und dadurch Folgekosten für Zahnersatz( Brücke/ Implantat) vermieden werden.

In der Regel kann eine erfolgreiche Wurzelbehandlung in 1-2 Behandlungssitzungen durchgeführt werden.

Die Behandlungskosten sind abhängig vom Aufwand und betragen in der Regel einen Bruchteil der Kosten eines Zahnersatzes. Nicht immer gibt es einen Kassenzuschuss!

Ein wurzelbehandelter Zahn kann bei guter Pflege ein Leben lang erhalten bleiben.

Sofort nach der Wurzelbehandlung ist eine Schmelz- Dentin- Adhäsiv Aufbaufüllung aus organisch modifizierter Keramik erforderlich um die Restzahnsubstanz bakteriendicht zu verschließen. Falls erforderlich, versorgt Ihr Hauszahnarzt den Zahn nach Bedarf später mit Krone oder Teilkrone.

Ja - die Entfernung des Zahnes.

In manchen Fällen kann nach der Behandlung für wenige Tage eine leichte Empfindlichkeit auftreten.

Die komplizierte Anatomie des Zahnes erfordert nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen spezielle Behandlungstechniken mit hohem apparativen Aufwand und besonderer fachlichen Qualifikation

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