Hallo Kinder!

Die Kinderbehandlung

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Abteilung für Kinder- und Jugendzahnheilkunde in der Praxis Dr. Sieper und Partner vorstellen.

Was viele Eltern nicht wissen: Der erste Zahnarztbesuch sollte mit Durchbruch der ersten Schneidezähne in einem Alter von etwa einem halben Jahr erfolgen. Sie haben bei diesem Besuch die Möglichkeit, sich wichtige Tips über die Ernährung, Fluoridierung und die häusliche Zahnpflege einzuholen. Selbstverständlich bietet dieser erste Besuch auch die Möglichkeit, alle Sorgen bezüglich der Zahngesundheit Ihres kleinen Schützlings loszuwerden und in einen informativen Austausch mit der Zahnärztin zu treten. Begleitend dazu erhalten Sie den zahnärztlichen Kinderpass speziell für Ihr Kind..

Es werden darin in chronologischer Reihenfolge der Routineuntersuchungen der Zahnstatus und die Besonderheiten des Gebisses Ihres Kindes verzeichnet.
Um den Ablauf der Erstberatung zu erleichtern, können Sie bereits zu Hause den Anamnese- und den Erstberatungsbogen ausdrucken und ausgefüllt mitbringen.

Behandlung
Die Behandlung Ihres Kindes findet in kindgerechter Atmosphäre statt. Durch diverse Weiterbildungen (Hypnose- und Trancetechniken, therapeutisches Puppenspiel in der Zahnarztpraxis, Konzepte der Kinderbehandlung, etc.) und meine langjährige Erfahrung in einer Münchner Kinderzahnarztpraxis bin ich auf die Behandlung von Kindern aller Facetten und jeden Alters spezialisiert. Ich versuche, jedem meiner kleinen Patienten gerecht zu werden. So werden nicht selten Glitzerstäbe zum Zaubern, Vögel zum Schweben und Luftballons zum Aufsteigen erweckt.
Die zahnärztliche Behandlung wird durch eine kindgerechte Einrichtung, bei der gerade nicht der Zahnarztstuhl der Mittelpunkt des Geschehens ist, unterstützt. Individuell nach Art der Behandlung, Konstitution und Alter des kleinen Patienten können zur Ablenkung  kindgerechte Filme oder Cartoons gezeigt werden. Für den Erfolg der zahnärztlichen Behandlung möchte ich Sie bitten, dem Kind keine Details in Ihrer „Erwachsenensprache“ mit auf den Weg zu geben. Ich werde das Kind Schritt für Schritt seinen Worten und Vorstellungsvermögen entsprechend durch die zahnärztliche Behandlung führen. Das Kind bekommt alles erklärt, aber auf die „sanfte Tour“.
Bei mir und meinem Team kommen niemals Worte wie „Spritze, Bohrer, Pieksen, Blut, etc.“ in den Mund. Sie werden sehen, wie angenehm und sogar lustig eine Sitzung beim Zahnarzt sein kann. Ich arbeite hauptsächlich mit „versteckten Instrumenten“, das bedeutet, Ihr Kind wird die unangenehm aussehenden Geräte nicht sehen. Zum Schluss der Behandlung gibt es natürlich eine Belohnung aus der beliebten Schatztruhe oder eine Goldmünze für den Flummiautomat.

Behandlung mit der Inhalationssedierung Lachgas
Es handelt sich bei der Inhalationssedierung mit Lachgas um eine einfache und sichere Beruhigungsmethode, die nicht mit einer Narkose zu vergleichen ist. Eine Sedierung schafft lediglich eine angenehme, angstfreie Situation für Ihr Kind. Es fühlt sich entspannt und tiefenberuhigt. Lachgas erzeugt eine Art „Tunnelblick“ und kann bei der Kinderbehandlung mit Videoablenkung die Trance verstärken. Das Kind schaltet die Situation um sich herum ab, sodass der Zahnärztin Instrumente, die dem Kind unter normalen Umständen Angst bereiten würden, stressfrei angereicht werden können.
Die Lachgassedierung kann ebenfalls sehr gut mit hypnotisch wirkenden Trancegeschichten kombiniert werden, um mit dem Kind zusammen imaginär einen Ausflug auf eine duftende Blumenwiese oder in den Zoo zu unternehmen. Wichtig zu verstehen ist: Das Kind schläft während der Behandlung mit Lachgas nicht!! Lachgas wird in einer geringen Menge in Kombination mit Sauerstoff über eine angenehm duftende Nasenmaske dem Kind verabreicht. Ihr Kind ist zu jeder Zeit ansprechbar und wird permanent über ein Pulsoxymeter (Sauerstoffsättigung, Pulsfrequenz) überwacht.
Lachgas eignet sich für die Sedierung bei Kindern hervorragend, da es direkt nach Abschalten der Zufuhr keine Wirkung mehr erzeugt und sich das Kind augenblicklich nach der Behandlung unter „Normalzustand“ befindet. Das Kind hat häufig kein oder nur ein sehr  eingeschränktes Erinnerungsvermögen an die Behandlung, Es gibt so gut wie gar keine Berichte über die Nebenwirkungen der zahnärztlichen Sedierung mit Lachgas. In sehr seltenen Fällen kann es zu Übelkeiten oder Erbrechen kommen. In den USA wird Lachgas als Standardsedierung in der Kinderzahnheilkunde verwendet, auch in Deutschland findet es zunehmend wieder Verwendung in der zahnärztlichen Kinderbehandlung.
Ich bin als Kinderzahnärztin auf die Handhabung der Lachgassedierung spezialisiert und habe einige Jahre in einer Kinderzahnarztpraxis die Behandlung ängstlicher Kinder mit mit dieser Sedierungsmethode kennen gelernt.
Ihr Kind kann vor der Sedierung mit Lachgas wie gewohnt essen und trinken!! Es müssen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen (Nahrungskarenz) eingehalten werden.

Gönnen Sie ihrem Kind eine stressfrei Behandlung!!!! Es wird so gerne wieder zu uns kommen!!!

Behandlung unter Vollnarkose

Als der kleine Tiger noch ein Baby war…
Ganz rot leuchteten die Backen des kleinen Tiger Babys, als es einen Morgen aus seinem Bettchen heraus Mama-Tiger anschaute. Seltsam warm war ihm und irgendetwas in seinem Maul juckte wie verrückt. Da er ja noch nicht sprechen konnte, knurrte er ganz laut seine Mama an, um ihr zu zeigen, dass ihm da etwas gar nicht passte.
„ Oh Tom!“ sagte Mama-Tiger, „warst du wohl doch gestern zu lange mit Papa-Tiger im Kinderwagen spazieren, als die Sonne so doll schien! Du hast ja einen richtigen Sonnenbrand“ „So ein Blödsinn!“, dachte sich der kleine Tom, „ von wegen Sonnenbrand, ich hatte doch mein Käppi auf, da kamen die Sonnenstrahlen doch gar nicht in mein Gesicht…Autsch tut das weh in meinem Maul!“ Jetzt versuchte er sein lautestes und gefährlichstes Tiger-Gebrüll ertönen zu lassen.
Auch Papa-Tiger kam nun ins Kinderzimmer und schaute sich seinen kleinen Tiger-Jungen an.
Er war ebenfalls der Meinung, dass mit seinem Tom etwas im Agen war, doch auch er war genau wie sein Sohn der Meinung, dass dies kein Sonnenbrand sein konnte.
“Vielleicht hat er ja Fieber, unser Tomi hat bestimmt eine Grippe!“, sucht Tiger-Papa eine Erklärung. Aber ganz sicher war sich im Hause Tiger eigentlich niemand.
Um Tom eine Freude zu machen gab es zum Frühstück seinen Super-Lieblings-Frühstücks-Brei aus Äpfeln, Möhren und Bananen- das verschlang der kleine Tiger sonst regelrecht. Doch was war das…Selbst sein absolutes Lieblingsessen wollte der kleine Tiger nicht essen. Er grübelte:“ Was schmerzt und juckt denn da so unter meinem Zahnfleisch? Das fühlt sich ja so blöd an, dass ich besser nichts futtere, schade, dass ich noch nicht mit Mama und Papa sprechen kann, sonst würde ich sie fragen!“
Als Mama-Tiger gar nicht mehr wusste wie sie ihrem kleinen fiebernden Tiger Jungen helfen konnte, griff sie zum Telefon und rief die Tiger-Oma an.
„Der kleine Tom hat Fieber, mag nicht essen und schreit den ganzen Tag schon“, erzählte sie „weißt du was er haben könnte?“
„Aber klar doch! Ich glaub unser kleiner Tiger bekommt seine ersten Zähne!“, wusste Oma Tiger natürlich sofort Bescheid,
„dann sind kleine Tiger immer so, immerhin haben wir Tiger ganz schön scharfe Zähne, und wenn die dann durchs Zahnfleisch brechen kann das ganz schön unangenehm sein…“
„Dann bin ich ja beruhigt, dann geht der Juckreiz wohl bald vorüber!“, seufzte Mama erleichtert.
Tiger Papa hatte das Gespräch am Telefon mitbekommen und freute sich:
“Das müssen wir feiern! Von jetzt an müssen die Beißer auch gut geputzt werden, schließlich sind sie ja das Beste was wir Tiger haben!“
„Genau! Und weil Tom immer schön bissfest bleiben soll, feiern wir morgen alle zusammen ein „Biss-Fest“, auf das Tom`s Zähne immer stark und gesund bleiben!“, schlug Mama Tiger begeistert vor.
„Hey spitze! Ich wird also langsam ein großer, erwachsener Tiger, mit richtigen, kräftigen Zähnen!“, dachte sich Tom und plötzlich war das Jucken gar nicht mehr so schlimm…

471 Wörter
4 Minuten Vorlesezeit
Thema: Zahnwechsel bei Kleinkindern

Der kleine Tiger bummelt
„Aufwachen!“, ruft Mama-Tiger ins Kinderzimmer. Seit ein paar Wochen nämlich geht der kleine Tiger jetzt schon in den Kindergarten und da muss er pünktlich aus dem Bett um rechtzeitig dort zu sein.
„Och nee…“, murmelt Tom in sein Kissen „ich bin ja viel zu müde zum Aufstehen, ich bleib noch einen Moment liegen…“ Aber da kommt schon Tiger-Mama ins Zimmer gestürmt und ruft energisch: „Raus aus den Federn! Du möchtest doch bestimmt rechtzeitig am Kindergarten sein, oder etwa nicht?“
Widerwillig wühlt sich der kleine Tiger aus seiner kuscheligen, so herrlich warmen Bettdecke und geht ins Badezimmer.
Tiger-Mama ist zufrieden, ihre kleine Schlafmütze auf die Beine bekommen zu haben und geht runter in die Küche um ein leckeres Frühstück zu machen. Tom entdeckt währenddessen im Badezimmer sein kleines Boot im unteren Handtuch Regal und freut sich: „Endlich hab ich das kleine Boot wieder gefunden, das hatte ich doch so gesucht!“ Und was macht der kleine Tiger dann? Er lässt doch tatsächlich das Waschbecken vollaufen um das wieder gefundene Boot erst einmal eine Runde segeln zu lassen. Und weil das so einen Spaß macht schüttet er auch noch ein wenig von Tiger-Mamas Fell-Glanz-Shampoo ins Waschbecken. „Ist das toll! Jetzt schippert das Boot sogar durch hohe Schaumwellen…“, freut sich der kleine Tiger. Dabei vergisst er völlig, dass er eigentlich längst angezogen am Frühstückstisch sitzen sollte um in 10 Minuten zum Kindergarten zu gehen.
„Eigentlich fehlt da aber noch die Segelmannschaft für mein Schiffchen…“, überlegt sich der kleine Tiger und marschiert in sein Zimmer, um noch ein paar Playmobil Püppchen zuholen. Aber dazu kommt er gar nicht mehr, Tiger Papa ruft die Treppe hoch:“ Tom wenn du nicht sofort aufhörst mit der Trödelei und schnell frühstücken kommst, ist es schon zu spät um noch zum Kindergarten zu gehen!“
„Au weia!!! Da hab ich ja gar nicht mehr dran gedacht! Ich muss ja in den Kindergarten!“, und schnell flitzt der kleine Tiger zum Schrank um sich Pullover und Hose zu holen. Doch nein, die Hose die Tom anziehen wollte ist natürlich heute in der Waschmaschine. Und von neuem fängt der kleine Tiger an zu bummeln. Er wühlt seinen ganzen Schrank um, in der Hoffnung seine Lieblingshose doch noch zu finden. Und wieder einmal an diesem Morgen bemerkt er gar nicht wie die Zeit umgeht…
Jetzt kommt Papa-Tiger die Treppe hoch und erklärt Tomi: “Weißt du, jetzt hast du so getrödelt den ganzen Morgen, dass es nun wirklich zu spät ist! Es ist Viertel vor 9, gerade jetzt schließt der Kindergarten wieder die Türen ab“ „Och manno!“, brüllt der kleine Tiger trotzig. Doch Papa entgegnet nur: „Mama und ich haben dich ja gewarnt und dir gesagt du sollst runterkommen, aber du wolltest nicht hören. Nun siehst du einmal wohin dein morgendliches Rumgebummel führt…“
Das versteht auch der kleine Tiger. Er nimmt sich ganz fest vor, dass ihm so etwas nie wieder passiert.
„ Du hast ja Recht, Papa-Tiger“, brummelt er einsichtig, „ab morgen werde ich mich nach dem Aufstehen beeilen! Schließlich möchte ich ja auch gern zu meinen Freunden“
503 Wörter
4 Minuten Vorlesezeit
Thema: Lernen Verantwortung für sein Handeln zu tragen

„Aufwachen!“, ruft Mama-Tiger ins Kinderzimmer. Seit ein paar Wochen nämlich geht der kleine Tiger jetzt schon in den Kindergarten und da muss er pünktlich aus dem Bett um rechtzeitig dort zu sein.
„Och nee…“, murmelt Tom in sein Kissen „ich bin ja viel zu müde zum Aufstehen, ich bleib noch einen Moment liegen…“ Aber da kommt schon Tiger-Mama ins Zimmer gestürmt und ruft energisch: „Raus aus den Federn! Du möchtest doch bestimmt rechtzeitig am Kindergarten sein, oder etwa nicht?“
Widerwillig wühlt sich der kleine Tiger aus seiner kuscheligen, so herrlich warmen Bettdecke und geht ins Badezimmer.
Tiger-Mama ist zufrieden, ihre kleine Schlafmütze auf die Beine bekommen zu haben und geht runter in die Küche um ein leckeres Frühstück zu machen. Tom entdeckt währenddessen im Badezimmer sein kleines Boot im unteren Handtuch Regal und freut sich: „Endlich hab ich das kleine Boot wieder gefunden, das hatte ich doch so gesucht!“ Und was macht der kleine Tiger dann? Er lässt doch tatsächlich das Waschbecken vollaufen um das wieder gefundene Boot erst einmal eine Runde segeln zu lassen. Und weil das so einen Spaß macht schüttet er auch noch ein wenig von Tiger-Mamas Fell-Glanz-Shampoo ins Waschbecken. „Ist das toll! Jetzt schippert das Boot sogar durch hohe Schaumwellen…“, freut sich der kleine Tiger. Dabei vergisst er völlig, dass er eigentlich längst angezogen am Frühstückstisch sitzen sollte um in 10 Minuten zum Kindergarten zu gehen.
„Eigentlich fehlt da aber noch die Segelmannschaft für mein Schiffchen…“, überlegt sich der kleine Tiger und marschiert in sein Zimmer, um noch ein paar Playmobil Püppchen zuholen. Aber dazu kommt er gar nicht mehr, Tiger Papa ruft die Treppe hoch:“ Tom wenn du nicht sofort aufhörst mit der Trödelei und schnell frühstücken kommst, ist es schon zu spät um noch zum Kindergarten zu gehen!“
„Au weia!!! Da hab ich ja gar nicht mehr dran gedacht! Ich muss ja in den Kindergarten!“, und schnell flitzt der kleine Tiger zum Schrank um sich Pullover und Hose zu holen. Doch nein, die Hose die Tom anziehen wollte ist natürlich heute in der Waschmaschine. Und von neuem fängt der kleine Tiger an zu bummeln. Er wühlt seinen ganzen Schrank um, in der Hoffnung seine Lieblingshose doch noch zu finden. Und wieder einmal an diesem Morgen bemerkt er gar nicht wie die Zeit umgeht…
Jetzt kommt Papa-Tiger die Treppe hoch und erklärt Tomi: “Weißt du, jetzt hast du so getrödelt den ganzen Morgen, dass es nun wirklich zu spät ist! Es ist Viertel vor 9, gerade jetzt schließt der Kindergarten wieder die Türen ab“ „Och manno!“, brüllt der kleine Tiger trotzig. Doch Papa entgegnet nur: „Mama und ich haben dich ja gewarnt und dir gesagt du sollst runterkommen, aber du wolltest nicht hören. Nun siehst du einmal wohin dein morgendliches Rumgebummel führt…“
Das versteht auch der kleine Tiger. Er nimmt sich ganz fest vor, dass ihm so etwas nie wieder passiert.
„ Du hast ja Recht, Papa-Tiger“, brummelt er einsichtig, „ab morgen werde ich mich nach dem Aufstehen beeilen! Schließlich möchte ich ja auch gern zu meinen Freunden“

503 Wörter
4 Minuten Vorlesezeit
Thema: Lernen Verantwortung für sein Handeln zu tragen

Der kleine Tiger zeigt wie mutig er ist
Herrlich warm scheint die Frühlingssonne dem kleinen Tiger Tom auf den Pelz. Seine Tiger Freunde und er spielen schon den ganzen Tag am Flusslauf bei der großen Wiese. Hier kann man wunderbar in den Büschen, die am Ufer stehen verstecken spielen, auf der riesigen Wiese ungestört Schmetterlinge und andere Insekten fangen, an den niedrigen Stellen des Flusses Staudämme bauen oder einfach nur im Gras liegen und sich die Äpfel die Tiger Mama mitgegeben hat, schmecken lassen. Julian, einer der größeren Tiger Kinder schlägt vor heute einmal am Fluss entlang weiter als sonst durchs Gestrüpp zu streifen. „Lass uns doch mal schauen was es dahinten so zu erleben gibt!“, schlägt er vor. Alle anderen Tiger Kinder kommen natürlich mit ihm, auch Tom. Doch eigentlich denkt er:
“ Immer ist Julian der Bestimmer. Schon den ganzen Vormittag machen wir immer nur das, was er vorschlägt.“ Trotzdem schlägt sich die Truppe kleiner abenteuerlustiger Tiger Kinder durch das dichte Gebüsch direkt am Flussufer.
Nach einer ganzen Weile ruft Anton der jüngste von ihnen:“ Schaut mal wie schnell hier der Fluss fließt! Der sieht auch ganz tief aus!“ „Wow!“, staunt einer der anderen „das ist ja eine Strömung wie im Dschungel!“
Auf einmal deutet Julian- der Große- auf eine Stelle am Fluss, wo dieser nur ein paar Meter breit ist.
„Seht ihr die schmale Stelle dort vorn? Mit ein bisschen Anlauf könnte man es schaffen auf die andere Seite zu springen. Na, wer traut sich? Wie wäre es mit einer kleinen Mutprobe?“
Tom ist entsetzt: „Wenn man da rein fallen würde, wäre das wahrscheinlich für einen kleinen Tiger wie mich, der erst seit ein par Monaten schwimmen kann lebensgefährlich. Spinnt der Julian?! Will er, dass die kleineren von uns möglicherweise ihr Leben riskieren, oder zu mindest pitschenass werden?
„Ich finde nicht, dass man so etwas ausprobieren muss! Das ist doch nicht mutig sondern dumm.“, sagt Tom seine Meinung.
Julian grinst ganz fies und meint: „War ja klar, dass Tom mal wieder hier den Angsthasen spielt. Schaut euch doch mal den Feigling an!“
Dann nimmt er Anlauf und springt mit seinen langen Beinen in einem Satz über den Fluss.
„Dass er das kann war ja klar! Er ist ja auch schon viel älter und größer als wir anderen.“, regt Tom sich auf. Auch die anderen Tiger Kinder schauen sehr ängstlich drein, denn auch sie wissen, dass sie diese Art von Mutprobe auf gar keinen Fall bestehen würden.
„Wisst ihr was?“, meldet sich Tom wieder zu Wort, „ich kehre um. Eure blöden Mutproben habe ich nicht nötig! Wer mit mir mitkommen will kann das ja gerne tun. Aber ich mach so einen Blödsinn nicht.“
Die anderen Tiger Kinder schauen sich verdutzt an. Doch dann ruft einer:„Ich komm auch mit!“.
Sofort stimmen auch die anderen Tiger Kinder zu.
Alle kehren um, nur Julian, der auf der anderen Flussseite steht und ziemlich verwundert schaut, bleibt dort. „Da sieht man mal, dass ihr alle gar nicht mutig seid!“, ruft er ihnen nach.
„Der mutigste von uns allen bist du, Tom.“, meint der kleine Anton, „ es war sehr mutig von dir sich gegen Julian durchzusetzen und die Mutprobe nicht zu machen!“

513 Wörter
4 Minuten Vorlesezeit
Thema: Dem Gruppenzwang entkommen

Der kleine Tiger hilft
„Ach was freu ich mich schon!“, ruft der kleine Tiger Tom.
Heute Nachmittag kommen nämlich alle Verwandten zu besuch. Besonders freut sich der kleine Tiger auf seine Cousins und Cousinen mit denen er schrecklich gern spielt und die er leider viel zu selten sieht.
„Ich freu mich ja auch schon Tom, nur es ist noch so viel vorzubereiten, ich weiß gar nicht ob ich das alles noch rechtzeitig schaffe.“ bezweifelt Tiger Mama.
„Weißt du was Mama?“, sagt der kleine Tiger, „ wie wäre es wenn ich dir ein bisschen helfe? Ich könnte doch die Kekse schon mal ausstechen und den Tisch decken, dann musst du nur noch die Torte fertig machen.“
„Das find ich aber sehr lieb von dir, da würde ich mich riesig freuen!“ Schon schnappt sich der kleine Tiger Tom seine eigene blaue Bäckerschürze mit den gelben Sternen drauf und sticht lauter Herzen aus dem Teig aus. Dann legt er sie auf ein Backblech und lässt sie von Mama in den Ofen schieben. Anschließend ist der Tisch an der Reihe und der kleine Tiger holt Teller, Tassen und Servietten aus dem Schrank. Die Servietten faltet er zu echten Segeln, das macht sogar richtig Spaß!
Nach einer Stunde sind die Kekse fertig…mmh…was duftet das gut! Mama lobt Tom:
“ Du bist ja schon ein richtiger Profibäcker! Zur Belohnung, dass du mir so gut geholfen hast darfst du die ersten Kekse probieren. Sie sind ja sogar noch warm!“
„Köstlich!“, schwärmt der kleine Tiger, „da lohnt sich das Helfen aber…“
Da klingeln auch schon die ersten Verwandten und Tom stürzt nach draußen um seinen Cousin und seine Cousine zu begrüßen. Wenig später sind Tom`s Kekse wohl die am meisten gelobten, die im Hause Tiger je entstanden sind….

273 Wörter
1 Minute
Thema: Hilfsbereitschaft

Der kleine Tiger bekommt eine neue Spielgefährtin
„Papa, weißt du was mit Mama im Moment los ist?“, fragt der kleine Tiger seinen Tiger-Vater, „die hat neulich eine ganze Tafel Schokolade gegessen. Und noch schlimmer…Obendrauf hat sie noch saure Gurken gelegt.“
„Mach dir keine Sorgen, das braucht deine Mama nun mal jetzt“, beruhigt ihn Papa. Dann grinst er ganz verschmitzt.
Der kleine Tiger versteht nun gar nichts mehr, wieso findet Tiger Papa dass denn lustig wenn die Mama solche ekeligen Sachen isst?! Neulich hat Mama auch gesagt ihr wäre ganz schlecht und sie wolle sich erst ein mal hinsetzen. Kein Wunder…wenn sie so seltsame Sachen futtert!
Ein paar Wochen vergehen und Mama verhält sich immer ungewöhnlicher, von der ganzen Gurken-Schokolade hat sie schon einen richtig dicken Bauch bekommen. Manchmal hört Tom wie Tiger Mama mit Tiger Oma telefoniert und meistens irgentwelche Sachen sagt wie „Ach ich freu mich ja schon so!“ oder „ War das bei dir auch so? Und was hast du dann immer dagegen gemacht?“ Doch als Mama einen Morgen ganz grün im Gesicht wird und sich wieder einmal auf das Sofa legt, fasst sich der kleine Tiger ein Herz und fragt seine Mama:“ Warum isst du, obwohl dir immer schlecht wird und dein Bauch immer dicker wird, immer noch so viel seltsames Zeugs?“ Da muss Mama aber laut lachen, „Weißt du ich wollte es dir eigentlich jetzt sehr bald erzählen.“, schmunzelt sie und fängt an zu erklären,
„In meinem Bauch ist ein kleines Tiger Baby! Dein eigenes Geschwisterchen, was du dir schon immer gewünscht hast! Wenn man schwanger ist hat man einen seltsamen Appetit, das machen die Hormone.“
„Du meinst ein richtiger, lebendiger Tiger? Ganz ehrlich?!“, ruft Tom
„ Natürlich. Wenn ich das sage dann mein ich das auch! Und freust du dich?“
„Ja klar! Das wird mein bester Freund oder meine beste Freundin! Dann ist mir nie wieder langweilig.“, juchzt der kleine Tiger.
„Das ist wohl wahr…“, gesteht Tiger Mama, „kleine Tiger Babies können auch wirklich anstrengend sein. Aber ich denke wir beide schaffen das. Außerdem hat der Doktor festgestellt dass wir da ein kleines Mädchen bekommen werden, und die sind eh viel lieber.“
„Oh wie süß! Ein kleines Tiger Mädchen! Wann kommt die denn endlich? Wie oft noch schlafen?“, will Tom gleich wissen.
„Das dauert noch ein wenig, aber ich denke du schaffst es noch dich zu Gedulden. Oder was meinst du?“, antwortet die Tiger Mama ihrem Sohn.
„ Aber ich hab eine gute Idee!“, ruft er, „neulich habe ich mich doch geärgert dass ich fast nur Babyspielzeug habe. Das sortier ich jetzt aus und dann kann unser Baby damit spielen!“
„Das ist mal wieder ein sehr guter Einfall. Und wie wäre es wenn wir dir dann mal ein paar Spielzeuge für große Tiger kaufen gehen?“ schlägt Mama vor.
„Au ja! Aber erst geh ich in mein Zimmer und such die Sachen für unser kleines Mädchen raus!“

566 Wörter
Lesezeit: 3 Minuten
Thema: Nachwuchs in der Familie

Der kleine Tiger kommt in die Schule
„Was soll denn auf deiner Schultüte sein?“, fragt die Tiger – Kindergärtnerin den kleinen Tiger Tom, „wir müssen doch schon mal die richtige Pappe kaufen, damit wir nächste Woche alle zusammen die Schultüten basteln können!“
„Die Schultüten basteln?! Heißt das, es ist bald soweit? Dauert es nun nicht mehr lang bis wir in die Schule kommen?“
„Aber natürlich nicht! Nur noch eine Woche!“, antwortet ihm Kindergärtnerin.
Laut schreien die Sechsjährigen Tigerkinder jubelnd durcheinander. Alle freuen sich unheimlich, dass sie endlich in die Schule dürfen.
Eine Woche später ist die Schultüte mit den Autos drauf fertig. Was Mama und Papa reingepackt haben weiß Tom jedoch noch nicht. Gerade sitzen sie im Auto und fahren zur Schule, wo der kleine Tiger Tom heute seinen allerersten Schultag erleben wird.
„Ich bin schrecklich aufgeregt!“, gesteht das Fast-schon- Schultigerkind.
„Das ist normal, dabei ist es aber gar nicht nötig. Vor dir steht die schönste Zeit deines Lebens!“, beruhigt ihn Tiger Papa, der am Steuer sitzt.
Und da fahren sie schon auf den Parkplatz vor dem großen Schulgebäude. Gerade noch bekommen sie einen Parkplatz, denn alles ist voll mit Autos in denen lauter kleine Tiger ankommen, die ihrem ersten Schultag entgegen fiebern.
Als sich alle in der Aula versammeln und nach Klassen aufgeteilt werden, erblickt Tom einen Tiger Jungen, der noch kleiner ist als er und ganz allein an der Seite steht. „Mensch da ist ja noch einer so aufgeregt wie ich…“, stellt Tom erleichtert fest.„Hallo ich bin Tom! Und wie heißt du?“, spricht er den kleinen Tiger-Jungen an. „ Ich heiße Jimmy!“, stellt dieser sich vor.
Und nebeneinander gehen sie in den Klassenraum, während die neue Klassenlehrerin -eine Tiger Dame- etwas älter als Tom`s Mama- ihnen erzählt, dass sie Frau Meier heißt. Als sich alle Tiger Kinder einen Sitzplatz aussuchen können, sind es auch wieder Tom und Jimmy die an einem Tisch sitzen. „ Gut zu wissen schon einen Freund in der Schule zu haben.“, denkt Tom. Genau dasselbe geht anscheinend auch Jimmy gerade durch den Kopf. Nachdem alle Kinder zusammen mit Frau Meier Namensschilder gebastelt haben, ist auch der erste Tag wieder zu Ende und Frau Meier verabschiedet sich bis morgen. Draußen warten die Eltern mit den Schultüten. Endlich darf auch Tom sie öffnen!
Mmmh… leckere Äpfel, zuckerfreie Bonbons und Xylit-haltige Kaugummis für die großen Pausen (wozu Mama sagt: Und die werden auch danach wieder ausgespuckt- und zwar in den Papierkorb!) sowie Anspitzer, Anhänger und ein kleines Kuscheltier findet Tom.
Jimmy kommt noch einmal vorbei und sagt: “Tschüss Tom! Bis morgen!“
„Ja wir sehen uns, ich freu mich schon!“ verabschiedet sich Tom von seinem neuen Freund und kann es gar nicht abwarten, dass es wieder morgens wird und er in die Schule gehen kann.

418 Wörter
3 Minuten Lesezeit
Thema: Einschulung

Der kleine Tiger und Lilly
Wenn die ersten Blätter von den Bäumen fallen, kommt deine kleine Schwester zur Welt, hatte Tiger Mama gesagt. Und heute Mittag ist es so weit! Während sich Tom mit Jimmy nachmittags zum Inline skaten verabredet hat, fällt doch tatsächlich direkt vor Tom` s Nase ein Blatt vom Baum.
„Schnell! Ich muss nach Hause! Meine Mama hat gesagt wenn die Blätter vom Baum fallen kommt das Baby.“ Und in Windeseile kehrt Tom um und flitzt nach Hause. Zurück lässt er nur einen verdutzt drein schauenden Jimmy.
Zuhause angekommen, stürzt Tom durch die Haustür „Bin ich zu spät? Ist das Baby schon da?“
„Was ist los? Wieso sollte deine kleine Schwester denn schon da sein, schau doch mein Bauch ist immer noch so dick und rund…“, wundert sich Mama.
Dann erzählt Tom ihr von dem Blatt, das soeben vom Baum gefallen ist.
„Ach mein Schatz! Damit wollte ich doch nicht sagen, dass genau zu der Sekunde das Baby kommt, wenn das allererste Blatt vom Baum fällt. Ich wollte dir damit nur in etwa deutlich machen wann es so weit ist. Und du siehst, die Blätter fallen und deine Schwester könnte jetzt auch eigentlich jeden Moment kommen.“
„ Da bin ich ja erleichtert!“, seufzt der kleine Tiger Tom. „Aber Mama?!“
„Ja Tom, was ist?“
„ Nennen wir das Baby dann immer `das kleine Mädchen` oder `Schwester`? Bekommt die denn gar keinen richtigen Namen wie ich einen hab?“
„ Weißt du, das ist etwas schwierig.Der Papa und ich können uns nicht so recht entscheiden…Hast du eine Idee für einen Namen?“
„Mmmh……….“, macht der kleine Tiger, doch dann hat er eine super Idee,
„LILLY!“, ruft er festentschlossen
„Da hast du Recht, Lilly gefällt mir auch sehr gut! Am Besten fragen wir mal Papa wenn er nach Hause kommt, aber ich glaube der gefällt auch ihm!“

297 Wörter
3 Minuten Lesezeit
Thema: Nachwuchs in der Familie

Der kleine Tiger muss Rücksicht nehmen
Seit Tom` s Schwester Lilly auf der Welt ist, geht es bei Familie Tiger schon etwas chaotisch zu.
Morgens schreit das kleine Tigermädchen laut wenn sie aus dem Bett will und das meistens schon um 6 Uhr in der früh.
Mama Tiger hat mittlerweile von dem ganzen Stress schon ein ganz stumpfes Fell bekommen, denn den ganzen Tag nimmt das Baby sie in Anspruch. Ständig muss man die Windeln wechseln, Fruchtbrei kochen und wenn Lilly dann mal schläft darf keiner einen Mucks machen, damit sie nicht geweckt wird.
„Das ist ganz schön anstrengend und nervig Mama!“, beschwert sich der kleine Tiger. „Alle kümmern sich nur noch um Lilly und ich darf gar nix! Das ist total ungerecht! Ständig muss ich leise sein, ich kann gar nicht mehr Musik auf meiner neuen Trommel machen!“
Doch dann erklärt Mama:“ Als du ein kleines Baby warst mussten wir dir genauso viel helfen. Du konntest als du so alt warst wie Lilly auch noch nicht aufs Klo oder normales Essen kauen. Du konntest auch noch nicht sagen was du wolltest, deswegen hast du eben so laut geschrieen wie sie. Alle kleinen Tiger machen das so!“
„Trotzdem kann ich gar nicht trommeln!“, meckert Tom.
„Dann muss du halt einmal eine Trommelpause einlegen!“, meint Tiger Mama
Doch Tom hat eine Idee und fragt seine Mama: „Und wenn ich die Trommel mit in den Garten nehme? Dann stört Lilly es ja nicht…“
Zwei Minuten später sitzt der kleine Tiger bei strahlendem Sonnenschein mit seiner Trommel im Garten und lässt es das erste mal seit Wochen wieder mal ganz in Ruhe so richtig krachen.
„Man muss sich halt nur etwas einfallen lassen“, denkt sich Tom, „und wenn Lilly etwas älter ist bin ich ein super Trommler und sie wird es lieben wenn ich Musik mache!“

297 Wörter
Vorlesezeit 1-2 Minuten
Thema: Rücksicht nehmen

Der kleine Tiger ist allein zu hause
„So schlaf schön mein Schatz! Und pass gut auf unser Haus auf!“, verabschiedet sich Tigermama von Tom.
„Hier ist der Zettel mit meiner Handynummer und der Telefonnummer von Frau Scharfzahn von nebenan, wenn etwas ist, kannst du mich oder auch sie jederzeit anrufen, in Ordnung?“, versichert sich noch einmal Papatiger. „Ja alles klar, viel Spaß und bis morgen!“ ruft der kleine Tiger seinen Eltern noch hinterher und schon verschwinden sie durch die Haustür und Tom hört wie die Türen des Autos in der Garage zugemacht werden und der Motor anspringt.
Heute ist Tom das allererste Mal ganz allein zu Haus, ohne ein Babysittertigermädchen und ohne Mama und ohne Papa. Schrecklich laut tickt die Küchenuhr im leeren Haus, zumindest findet Tom das so.“
Ich geh lieber auf mein Zimmer und höre noch eine Kassette.“, überlegt er und macht überall im Wohnzimmer und in der Küche das Licht aus. Als er in den Flur kommt und alles dunkel und still ist, bleibt der kleine Tigerjunge wie angewurzelt stehen. Was ist das?! Dort hinten in der Ecke steht etwas sehr großes und schwarzes das aussieht wie ein riesiger Hund oder vielleicht sogar ein Monster! Genau kann Tom es nicht erkennen, er hat ja schon überall das Licht ausgemacht. Aber das schlimmste ist- Toms Herz schlägt so wild das er seinen eigenen Herzschlag hören kann- dass da etwas gelb leuchtet! Vermutlich die Augen des Monsters, die den kleinen Tiger anstarren. „Was soll ich bloß tun? Wenn ich mich jetzt bewege, dann sieht das Monster mich sofort, und wenn nicht…würde ich dann wahrscheinlich den ganzen Abend hier stehen.“ , fürchtet sich das Tigerkind. Doch da sieht er neben sich an der Wand den Besen stehen mit dem Mama vorhin noch ein paar Krümel zusammengefegt hatte. „Wie im Ritterfilm könnte ich den Besenstil als Lanze benutzen und das Monster bekämpfen!“, schmiedet er einen Plan. „Aber was wenn das Monster stärker ist?“ Der kleine Tiger fasst den Entschluss sein Leben zu retten und sich zusammen zu reißen um mit allem Mut das Ungeheuer zu besiegen. Also…1…2…3… Mit seinem lautesten Tigergebrüll rast Tom, in der rechten Tatze den Besen haltend, auf das große, schwarze etwas in der Ecke zu. Dann rammt er so fest er kann den Besen in das Monster und dieses fällt laut krachend und scheppernd zu Boden.
Der kleine Tiger wundert sich, „Das ist ja gar kein Monster, das wehrt sich ja gar nicht, sollte das Ungeheuer etwa nur der…“ –er schaltet das Licht ein-„…Der Kleiderständer sein?!“ Und tatsächlich vor Toms Fußtatzen liegen alle Jacken und Regenschirme so wie der Kleiderständer selbst auf dem Boden- oben drauf Papas Jacke mit den runden gelben Reflektoren, die er immer zum Laufen anzieht. Von wegen Monsteraugen…beschämt räumt der kleine Tiger alle Sachen zusammen. Wenig später klingelt es an der Tür. „Ich darf auf keinen Fall auf machen! Auf gar keinen Fall!“, schießt es Tom sofort durch den Kopf. „Das könnten Einbrecher sein, oder wie bei den sieben Geißlein, der Wolf!“ Schnell flitzt der kleine Tiger hoch auf sein Zimmer und kriecht unters Bett. Hier wird ihn der Einbrecher oder der Wolf nie finden. Tom ist sehr müde, doch er zwingt sich wach zu bleiben um es nicht zu verpassen wenn der Einbrecher in sein Zimmer kommt. Oder wie der Wolf durch die Tür schleicht… Doch Tom`s Augen werden immer schwerer und schließlich schläft er doch- unter seinem Bett- ein.
„Tom! Tom wo bist du?!“, der kleine Tiger reckt sich und will aufstehen, als er mit seinem Kopf gegen etwas stößt. “Autsch! Was ist das denn?“, dann erinnert er sich. „Ach ja…“gestern Abend hatte er sich ja unter dem Bett versteckt, und dort lag er anscheinend immer noch. Und jetzt waren wohl Mama und Papa längst wieder da und suchten ihn überall. „Hier bin ich!“ ruft der kleine Tiger sofort und kriecht unter seinem Bett hervor.
„Guten Morgen Tom! Wo warst du denn? Wir haben dich überall gesucht!“, wundert sich Mamatiger als ihr Sohn mit ganz verwuscheltem Fell in die Küche kommt. „Ach…“, murmelt dieser nur. Jetzt, wo alles hell ist schämt er sich sehr dafür dass er sich gestern Abend wie ein panisches Tigerbaby verhalten hat.
„Frau Scharfzahn hat eben angerufen, sie hatte gestern gegen 9 Uhr abends ein lautes Krachen gehört und um nachzusehen hat sie hier geklingelt. Es hat ihr aber niemand die Tür geöffnet. War alles in Ordnung?“, erkundigt sich Tigerpapa. „Mmh…also…mir war der Kleiderständer umgefallen…“, stottert der kleine Tiger.
„Wie peinlich, also war Frau Scharfzahn der Wolf oder Einbrecher und ich bin so ängstlich und verbring die ganze Nacht unter meinem Bett … Das nächste Mal werde ich erst überlegen, bevor ich vor lauter Schiss nur Blödsinn mache!“, denkt der kleine Tiger und reibt sich seinen verspannten Nacken, den er von der Nacht auf dem kalten Fußboden unterm Bett davon getragen hat.

800 Wörter
Lesezeit 7 min
Thema: Allein zu Hause sein

Zentrum für Implantologie & Knochenaufbau NRW

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59174 Kamen

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